Auf einen Blick
Timecode gibt Aufnahmen eine gemeinsame zeitliche Adresse. Er ersetzt weder die Tonkontrolle noch jede Form der technischen Synchronisation.
Adresse und Takt unterscheiden
Timecode bezeichnet Zeitpositionen, meist in Stunden, Minuten, Sekunden und Frames. Er hilft, getrennte Dateien einander zeitlich zuzuordnen. Genlock hat eine andere Aufgabe: Es synchronisiert die Bildabtastung geeigneter Geräte. Beide Funktionen sind nicht austauschbar.
Für einen Mehrkameradreh
- Bildrate und gegebenenfalls Drop-/Non-Drop-Zählweise in der gesamten Kette abstimmen.
- Kompatible Ein- und Ausgänge, Kabel und den Signaltyp jedes Geräts prüfen.
- Geräte nach dem vorgesehenen Verfahren synchronisieren und den angezeigten Wert vergleichen.
- Kurzen Test mit sicht- und hörbarer Klappe aufnehmen.
- Die Dateien im Schnitt importieren und tatsächliche Lippen- beziehungsweise Klappensynchronität prüfen.
Quelle: Tentacle Sync ↗
Nach dem Start weiter prüfen
Kontrolliere nach Unterbrechungen, Gerätewechseln und längeren Aufnahmen erneut. Audio-Timecode ist ein Signal auf einer Tonspur und muss korrekt interpretiert werden; es ist kein Sprachton. Ohne Timecode bleiben eine saubere Klappe und brauchbarer Referenzton wichtige Hilfen.
Ein Multicam-Projekt sollte früh getestet werden. Erst am Ende eines langen Drehtags zu merken, dass die Geräte unterschiedlich gezählt oder gedriftet haben, ist vermeidbar.
QUELLEN & VERTIEFUNG
Quellen zum Vertiefen.
Quellen und weiterführende Fachinformationen zu diesem Thema. Die praktischen Schritte sind redaktionelle Empfehlungen und müssen zu deinem Projekt passen.
Quellen zuletzt geprüft am 16. September 2026. Funktionsumfang, Firmware und Softwareversion vor dem Einsatz prüfen.