Auf einen Blick
Bildrate bestimmt die zeitliche Abtastung. Die Belichtungszeit bestimmt, wie viel Bewegung innerhalb eines Einzelbilds verwischt.
Aufnahme und Wiedergabe trennen
Eine Aufnahme mit 50 Bildern pro Sekunde kann in einer 25p-Zeitleiste als zweifache Zeitlupe laufen, wenn alle Bilder entsprechend langsam interpretiert werden. Bei Wiedergabe in Echtzeit entsteht daraus nicht automatisch Zeitlupe.
Die Zielbildrate wird vor dem Dreh mit der Ausspielung abgestimmt. 24, 25, 30 oder 50 fps sind keine Qualitätsstufen.
Quelle: Adobe ↗
180 Grad als Ausgangspunkt
Belichtungszeit = Verschlusswinkel ÷ (360 × Aufnahmebildrate). Bei 25 fps und 180° ergibt das 1/50 s; bei 50 fps 1/100 s. Ein kleinerer Winkel verkürzt die Belichtung und zeichnet Bewegung härter. Die Gestaltung darf bewusst davon abweichen.
| Aufnahme | 180° entsprechen | In 25p interpretiert |
|---|---|---|
| 25 fps | 1/50 s | Echtzeit |
| 50 fps | 1/100 s | 2× Zeitlupe |
| 100 fps | 1/200 s | 4× Zeitlupe |
Vor dem Umschalten auf Highspeed
- Tonaufnahme und Wiedergabemodus prüfen; manche Zeitlupenmodi zeichnen keinen verwendbaren Synchronton auf.
- Sensor-Crop, Auflösung, Codec und Medienanforderungen kontrollieren.
- Mehr Lichtbedarf und mögliche LED-/Displaystreifen testen.
- Keine Bildraten mischen, ohne den Schnittworkflow zu vereinbaren.
QUELLEN & VERTIEFUNG
Quellen zum Vertiefen.
Quellen und weiterführende Fachinformationen zu diesem Thema. Die praktischen Schritte sind redaktionelle Empfehlungen und müssen zu deinem Projekt passen.
Quellen zuletzt geprüft am 16. September 2026. Funktionsumfang, Firmware und Softwareversion vor dem Einsatz prüfen.