Shotlist und Drehplan: vom Wunschbild zum machbaren Tag

Was aufgenommen wird und in welcher Reihenfolge – zwei unterschiedliche Planungsaufgaben.

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Auf einen Blick

Die Shotlist beschreibt die Bilder. Der Drehplan ordnet Ressourcen und Zeit. Beide müssen zusammenpassen.

Was in einer Shotlist stehen sollte

Jede Einstellung erhält eine eindeutige Nummer. Dazu kommen Motiv oder Handlung, Einstellungsgröße, Bewegung, Tonbedarf und besondere Anforderungen. Ein Storyboard kann die visuelle Absicht ergänzen.

Quelle: Adobe ↗

Ein kleines Beispiel

Nr.Bild / HandlungWofür?Abhängigkeit
01Totale des ArbeitsplatzesOrientierungLocation bereit
02Hände bedienen das ProduktFunktionsbeweisProdukt und Person
03Detail der AnzeigeInformationDisplay ohne Flimmern
04Reaktion der PersonEmotion / AbschlussAnschluss an Handlung

Drehreihenfolge ist nicht Schnittreihenfolge

Bündele Einstellungen, die denselben Lichtaufbau, dieselben Personen oder dieselbe Location brauchen. Plane Aufbau, Umbau, Pausen und Rückbau mit. Die Anzahl der Einstellungen allein ist keine verlässliche Zeitkalkulation.

Markiere unverzichtbare Motive. Wenn der Tag enger wird, muss das Team wissen, welche Bilder die Geschichte tragen und welche nur zusätzliche Optionen wären.

Die Liste lebendig halten

Notiere erledigte Motive, gute Takes und Abweichungen. Änderungen an Perspektive, Produktzustand oder Kostüm können Anschlüsse beeinflussen. Eine nachvollziehbare Liste hilft dem Schnitt deutlich mehr als eine unveränderte Wunschliste, die niemand aktualisiert.

QUELLEN & VERTIEFUNG

Quellen zum Vertiefen.

Quellen und weiterführende Fachinformationen zu diesem Thema. Die praktischen Schritte sind redaktionelle Empfehlungen und müssen zu deinem Projekt passen.

Quellen zuletzt geprüft am 16. September 2026. Funktionsumfang, Firmware und Softwareversion vor dem Einsatz prüfen.