Auf einen Blick
Ein gutes Briefing beschreibt das gewünschte Ergebnis und die Rahmenbedingungen – nicht nur eine Laufzeit oder Anzahl von Bildern.
Diese Antworten braucht die Produktion
- Ziel: Was soll das Publikum nach dem Ansehen wissen, fühlen oder tun?
- Zielgruppe: Wer sieht das Ergebnis und in welcher Situation?
- Kernaussage: Was muss unbedingt verständlich werden?
- Ausspielung: Welche Plattformen, Formate, Sprachen und Laufzeiten sind nötig?
- Material: Welche Produkte, Personen, Locations und Markenunterlagen stehen bereit?
- Rahmen: Welcher Budgetbereich und welche echten Termine gelten?
- Freigabe: Wer entscheidet und wie werden Rückmeldungen gebündelt?
Aus einem vagen Wunsch wird eine Aufgabe
„Wir wollen einen modernen Film“ lässt viele Deutungen offen. Hilfreicher ist: „Der Film soll neuen Geschäftskunden in 60 Sekunden zeigen, wie unser Service ihren Arbeitsablauf vereinfacht. Wir brauchen eine Webfassung und drei kurze Hochformatversionen.“
Referenzfilme oder Moodboards helfen, wenn du dazuschreibst, was daran gefällt: Tempo, Licht, Perspektive, Humor oder Tonalität. Nicht jedes Element einer Referenz passt zu deinem Budget oder Produkt.
Vor dem Angebot sauber abgrenzen
Vereinbare Motivanzahl, Retuscheumfang, Varianten, Feedbackrunden und gewünschte Nutzungen. Rechtliche Freigaben und Nutzungsbedingungen gehören mit den zuständigen Beteiligten geklärt. Dieser Leitfaden ist eine Arbeitshilfe zur Abstimmung, kein Vertragsmuster.
Die Schritte sind ein Ausgangspunkt für deine Vorbereitung. Besondere Anforderungen, konkrete Geräte und Zuständigkeiten ergänzt du passend zur Produktion.