Focus Stacking für Produkte und Makro

Mehrere Schärfeebenen zu einem kontrollierten Ergebnis verbinden.

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Auf einen Blick

Focus Stacking kombiniert Aufnahmen mit unterschiedlichen Fokusebenen. Das funktioniert am besten bei einem stabilen Motiv und konstantem Licht.

Wann eine einzelne Aufnahme nicht reicht

Bei kleinen Motiven kann die Schärfentiefe sehr gering werden. Wenn alle wichtigen Details gleichzeitig erkennbar sein müssen, kann eine Fokusreihe helfen. Sie ist von HDR zu unterscheiden: Beim Stacking geht es um Fokus, nicht um mehrere Belichtungen.

Quelle: Adobe ↗

Die Reihe aufnehmen

  1. Kamera und Motiv stabilisieren; Licht und Belichtung konstant halten.
  2. Den vordersten benötigten Bereich scharfstellen.
  3. Fokus schrittweise nach hinten verlagern und überlappende Schärfebereiche aufnehmen.
  4. Den hintersten relevanten Bereich mit erfassen.
  5. Bilder gemeinsam entwickeln, ausrichten und in geeigneter Software zusammenführen.

Die Automatik braucht eine Sichtprüfung

Kontrolliere Konturen, transparente Flächen, Haare und Reflexe. Bewegung zwischen Aufnahmen, Focus Breathing oder zu große Fokusschritte können Fehler erzeugen. Gegebenenfalls müssen Masken manuell korrigiert werden.

Im Photoshop-Workflow werden Ebenen ausgerichtet und über die Funktion zum automatischen Überblenden als Bildstapel kombiniert. Die eigentliche Zusammenführung passiert dort, auch wenn die Auswahl zuvor in Lightroom erfolgt.

Quelle: Adobe ↗

QUELLEN & VERTIEFUNG

Quellen zum Vertiefen.

Quellen und weiterführende Fachinformationen zu diesem Thema. Die praktischen Schritte sind redaktionelle Empfehlungen und müssen zu deinem Projekt passen.

Quellen zuletzt geprüft am 16. September 2026. Funktionsumfang, Firmware und Softwareversion vor dem Einsatz prüfen.